Vollkommene Fragen Vollkommene Antworten

7,50 

128 Seiten
Hardcover
mit 8 ganzseitigen Farbtafeln(Bilder)
gedruckt 2014 von The Bhaktivedanta Book Trust
Copyright © The Bhaktivedanta Book Trust
Autor: Seine göttliche Gnade A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada

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Beschreibung

Gespräche zwischen His Divine Grace
A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupāda und
Bob Cohen, einem Entwicklungshelfer in Indien
Einführung
Gott, spirituelles Leben — diese Begriffe waren für mich sehr vage, bevor ich Śrīla Prabhupāda traf. Ich hatte mich immer schon für Religion interessiert, doch bevor ich mit den Kṛṣṇa-bewußten Geweihten zusammenkam, hatte ich irgendwie nicht die richtige Sicht, die notwendig ist, um aufschlußreiche Fragen über spirituelles Leben zu stellen. Die Existenz eines Schöpfers ist für jemanden mit gesundem Menschenverstand selbstverständlich — aber wer ist Gott? Wer bin ich? Ich hatte eine hebräische Schule besucht und orientalische Philosophie studiert, doch konnte ich niemals befriedigende Antworten auf meine Fragen bekommen.
Im Herbst 1968 hörte ich in Greenwich Village, New York, den Hare-Kṛṣṇa-mantra zum ersten Mal.
Hare Kṛṣṇa Hare Kṛṣṇa
Kṛṣṇa Kṛṣṇa Hare Hare
Hare Rāma Hare Rāma
Rāma Rāma Hare Hare
Das Chanten faszinierte mich und vermittelte mir ein angenehmes Gefühl. Der mantra setzte sich in meinem Geist fest, und bald bereute ich, daß ich von den Gottgeweihten keine Zeitschrift entgegengenommen hatte. Wie mir später erklärt wurde, war ein transzendentaler Same gesät worden, der schließlich zu Gottesliebe reifen konnte.
Einige Monate später kam mir eine Karte in die Hände, auf die der Hare-Kṛṣṇa-mantra gedruckt war. Die Karte versprach: „Chante diese Namen Gottes und dein Leben wird erhaben sein!“ Gelegentlich chantete ich und fand, daß der mantra mir tatsächlich ein Gefühl inneren Friedens gab.
Nachdem ich mein Examen in Chemie bestanden hatte, schloss ich mich 1971 dem Friedenskorps an und fuhr als Chemielehrer nach Indien. In Indien erkundigte ich mich nach der Hare-Kṛṣṇa-Bewegung. Ich fühlte mich zu dem Chanten hingezogen und war von der Philosophie beeindruckt und fragte mich, inwieweit die Bewegung authentisch sei. Bevor ich nach Indien reiste, hatte ich den Hare-Kṛṣṇa-Tempel in New York mehrere Male besucht, doch konnte ich mir nicht vorstellen, daß das recht einfache und enthaltsame Leben eines Gottgeweihten für mich jemals in Betracht kam.
In Indien begegnete ich den Kṛṣṇa-bewußten Geweihten zum ersten Mal im Oktober 1971 während eines Festivals, das sie in Kalkutta abhielten. Die Gottgeweihten erklärten mir den Zweck von yoga und die Notwendigkeit, über spirituelles Leben Fragen zu stellen. Ich begann damals das Gefühl zu entwickeln, daß die Rituale und Zeremonien, die sie vollzogen, keine abgestumpften sentimentalen Pflichtübungen waren, sondern Bestandteil einer echten und empfindungsreichen Lebensweise.
Zunächst fiel es mir jedoch sehr schwer, die Philosophie des Kṛṣṇa-Bewußtseins zu begreifen. In so vieler subtiler Weise hielt mich meine westliche Erziehung davon ab, Dinge zu sehen, die so nah waren wie die Nase in meinem Gesicht! Glücklicherweise überzeugten mich die Gottgeweihten von der Notwendigkeit, mir einige grundlegende Enthaltungen aufzuerlegen, und so begann ich einige Einsicht in spirituelles Leben zu gewinnen. Heute kann ich sehr deutlich sehen, wie schwach und unzureichend meine Vorstellungen von Spiritualität und transzendentalem Dasein waren. Damals, im November 1971, begegnete ich Śrīla Prabhupāda nur kurz und faßte bald darauf den Entschluss, Vegetarier zu werden. (Ich war stolz darauf Vegetarier zu sein, doch später wies mich Śrīla Prabhupāda darauf hin, daß auch die Tauben vegetarisch leben.)
Im Februar 1972 sah ich einige Gottgeweihte in Kalkutta, die mich zu einem Festival in Mayapur (eine heilige Insel etwa 145 Kilometer nördlich) einluden. Das Festival fand zu Ehren Śrī Caitanya Mahāprabhus statt, der als eine Inkarnation Kṛṣṇa gilt. Ich hatte eine Reise nach Nepal geplant, doch hatte mir das Friedenskorps die Erlaubnis verweigert, Indien zu verlassen, und so fuhr ich nach Mayapur.
Als ich nach Mayapur aufbrach, hatte ich vor, höchstens zwei Tage zu bleiben, doch blieb ich schließlich eine ganze Woche. Ich war der einzige westliche Nichtgottgeweihte auf der Insel, und da ich mit den Gottgeweihten auf ihrem Land wohnte, war dies eine einzigartige Gelegenheit für mich, etwas mehr über Kṛṣṇa-Bewußtsein zu lernen.
Am dritten Tag des Festivals wurde ich dazu eingeladen, Śrīla Prabhupāda zu sehen. Er lebte in einer kleinen Hütte — halb aus Ziegeln und halb aus Stroh mit zwei oder drei einfachen Möbelstücken darin. Śrīla Prabhupāda bat mich, Platz zu nehmen, und fragte mich dann, wie es mir gehe und ob ich einige Fragen hätte. Die Gottgeweihten hatten mir erklärt, daß Śrīla Prabhupāda all meine Fragen beantworten könne, da er eine Schülernachfolge von spirituellen Meistern repräsentiere. Ich dachte, daß Śrīla  Prabhupāda vielleicht wirklich wisse, was in der Welt los sei — immerhin behaupteten seine Geweihten dies, und ich bewunderte und achtete sie. In dieser Haltung begann ich also, meine Fragen zu stellen. Ohne es richtig zu wissen, hatte ich mich einem guru, einem spirituellen Meister, in der vorgeschriebenen Weise genähert, indem ich nämlich in ergebener Haltung Fragen über spirituelles Leben stellte.
Śrīla Prabhupāda schien an mir Gefallen zu finden und beantwortete in den nächsten Tagen alle meine Fragen. Ich stellte meine Fragen meistens von einem akademischen Standpunkt aus, doch gab mir Śrīla Prabhupāda immer persönliche Antworten, so daß ich mein Leben spiritualisierte. Seine Antworten waren logisch, wissenschaftlich befriedigend und erstaunlich klar. Bevor ich Śrīla Prabhupāda und seinen Schülern begegnete, war spirituelles Leben für mich immer etwas Obskures und Undeutliches gewesen. Aber die Gespräche mit Śrīla  Prabhupāda waren realistisch, klar und aufregend! Śrīla Prabhupāda versuchte mir geduldig zu dem Verständnis zu verhelfen, daß Kṛṣṇa, Gott, der Höchste Genießer, Höchste Freund und Höchste Besitzer ist. Ich erhob viele Einwände gegen das Offensichtliche: daß ich Gottesbewußtsein ernstnehmen mußte, um Gott zu verstehen. Aber unermüdlich und doch gütig drängte Śrīla Prabhupāda mich dazu. Obwohl ich mich nur mehr schlecht als recht auszudrücken wusste, verstand Śrīla Prabhupāda jede einzelne meiner Fragen und antwortete in vollkommener Weise.

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